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Mitteldeutsche Zeitung: zu Drogen und Beck

Halle (ots) - Die Konsequenzen des Vergehens folgen also nicht moralischen, sondern juristischen Kategorien. Wie groß Becks moralische Verfehlung ist und ob er der Vorbildrolle eines Abgeordneten noch gerecht wird, hängt von den Ermittlungsergebnissen ab - noch mehr aber von der politischen Einstellung des Betrachters. Die Grünen blicken möglicherweise milder darauf, weil sie ohnehin eine liberalere Drogenpolitik fordern und Beck für sie ein wichtiger Mann ist. Klar ist aber, dass Beck einen politischen Fehler begangen hat, den er selbst am meisten bedauern dürfte. Denn seine Rolle als Elder Statesman, in die er durch seinen Einsatz für die Gleichstellung Homosexueller und für die deutsch-jüdische Aussöhnung hineinwuchs, dürfte verloren sein.

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