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Mitteldeutsche Zeitung: zu Asylanträgen

Halle (ots) - Die aktuellen Zahlen illustrieren anschaulich das Drunter und Drüber, das derzeit beim Thema Flüchtlinge herrscht. Doch, es sind eben nicht nur Zahlen, um die es hier geht und die abgearbeitet werden müssen. Hinter jeder einzelnen Zahl verbirgt sich eine Lebensgeschichte, die zu prüfen ist. Wenn jetzt so getan wird, als ließen sich mit den Ankunftszentren viele liegengebliebene Fälle schnell klären und die Menschen abschieben, dann ist das nicht ehrlich. Wer erst einmal hier ist, hat viele Chancen, sich lange gegen eine Abschiebung zu wehren. Der Bundesregierung bleiben zwei Möglichkeiten: Sie wird nicht umhin kommen, die Grenzen zeitweilig zu schließen und allen, die vielleicht freiwillig in ihre Heimat zurückgehen würden, den Abschied sehr teuer zu vergolden.

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