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Mitteldeutsche Zeitung: zu Iran

Halle (ots) - Er wird die Dynamik der Weltdiplomatie verändern, genauso wie das regionale Machtgefüge und nicht zuletzt auch die Islamische Republik. Doch die Beteiligten in Wien wissen auch, dass ihre Umwälzungen mächtige Gegner haben, in den Vereinigten Staaten, im Nahen Osten und nicht zuletzt im Iran selbst. Israel sieht sich von der persischen Atomkompetenz bedroht. Saudi-Arabien rebelliert gegen die wirtschaftliche Potenz und das Hegemoniestreben des Erzrivalen jenseits des Persischen Golfes. Auch mit dem komfortablen Status als Exklusiv-Verbündeter von Europa und den USA ist es nun vorbei, was auf der Arabischen Halbinsel Verunsicherung, Angst und Paranoia auslöst. Aber auch die Hardliner und Sanktionsgewinner daheim in Teheran treiben die Sorgen um. Sie fürchten finanzielle Einbußen und eine Liberalisierung der Gesellschaft, die ihrem gewohnten Machtanspruch auf Dauer gefährlich werden könnte.

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