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Mitteldeutsche Zeitung: zu Kritik an Bundesamt für Migration

Halle (ots) - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist zum Nadelöhr der Integration geworden. Menschen, die in Deutschland eine neue Heimat finden und arbeiten wollen, bekommen Langeweile verordnet. Sprachkurse und Jobangebote wären besser. Für diejenigen, die kein Bleiberecht erhalten, nährt die langwierige Prozedur nur falsche Hoffnungen und macht später eine Abschiebung komplizierter. Hilflos erscheinen die Ankündigungen, wie das Nadelöhr Bundesamt geweitet werden kann. Es ist fast unglaublich, dass Personalvertreter nun erst einmal klären, wie anfallende Überstunden der Amtsmitarbeiter auszugleichen sind. Obwohl die Situation dramatisch ist, wird an Wochenenden nicht gearbeitet. Mehr Engagement und weniger Beamtenmentalität wären ein Anfang, um schneller zu werden. Aber, ohne konsequente Vereinfachung der Asylverfahren ist das Wartezeit-Problem nicht zu lösen.

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