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Mitteldeutsche Zeitung: zu Spannungen in der Union

Halle (ots) - Noch ist der Kampf gegen Merkel kein großer. Es meldet sich die CSU, das kann man als Tradition ansehen. In der CDU gehen vor allem jene in Stellung, die sich wiederholt gegen die Kanzlerin gestellt haben. Wenn Merkel geht, wird sie ganz gehen und nicht für den Übergang den CDU-Vorsitz abgeben. Sie ist zehn Jahre im Amt, nicht zu kurz, um zu gehen. Sie ist Anfang 60, nicht zu alt für neue Aufgaben. Es kann sein, dass die Frau, die einst forderte, die CDU müsse "laufen lernen" und sich von Helmut Kohl emanzipieren, nun ihrer Partei zur Emanzipation von sich selbst verhilft. Die CDU wird dann nach rechts driften. Sie wird eine andere werden.

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