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Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu VW

Halle (ots) - Klar ist, dass diese Manipulationen mit den Abgaswerten die Autoindustrie, massiv und nachhaltig verändern wird. Manche Rechtsexperten spekulieren schon über neue Rekorde an Geldbußen und Strafzahlungen, die selbst einen Giganten wie VW im Extremfall die Existenz kosten könnten. So darf es nicht kommen. Die US-Ermittler haben erklärt, aus den Fehlern lernen zu wollen, die sie bei der Aufarbeitung der Bankenskandale begingen. Mit enormen Geldbußen belegten die US-Justiz die Geldhäuser. Indem sie den Unternehmen schadeten, bestraften sie indirekt aber auch die Beschäftigten. Die handelnden Personen kamen fast ungeschoren davon. Es kann nicht sein, dass die juristische Aufarbeitung am Ende einen Konzern schwächt. Zur Rechenschaft gezogen werden müssen die Führungsleute, die den Auftrag zu den Gesetzesverstößen erteilten.

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