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Mitteldeutsche Zeitung: zu Koalition und Flüchtlingen

Halle (ots) - Es ist gut, dass die Koalition nun endlich in Aktion tritt. Freiwillige helfen an Bahnhöfen, Polizeibeamte machen Überstunden, Länder und Kommunen kümmern sich um Unterkünfte und Verpflegung. Der Bund hat lange genug am Rand gestanden. Von einer nationalen Herausforderung haben Angela Merkel und Sigmar Gabriel gesprochen, sie haben den Vergleich gezogen zur Wiedervereinigung. Sie haben gewarnt, das Thema parteipolitisch zu missbrauchen. Das Pathos überdeckt die bisherige Zögerlichkeit. Es sei ihnen nachgesehen. Es muss nun aber wirklich losgehen. Und der Appell, die Parteipolitik und das Schielen nach dem nächsten Wahlkampf außen vor zu lassen, muss auch gelten, wenn es neue Schwierigkeiten gibt und die Nacht im Kanzleramt lange vorbei ist.

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