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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - Es mag sogar sein, dass Ministerpräsident Alexis Tsipras und Gianis Varoufakis ein Spiel mit verteilten Rollen gegeben haben - der Finanzminister, der vor der Abstimmung die Dinge noch einmal zugespitzt hat und der Ministerpräsident, der sich nun um eine seriöse Verhandlungsführung mit einem unbelasteten Finanzchef bemüht. Varoufakis war die schillerndste Figur in dem aufregenden ersten halben Jahr der Syriza-Regierung. Er war die Provokation in Person, das stärkste sichtbare Zeichen, dass diese Regierung einen wirklichen Bruch mit allem will, was den bisherigen, im Ergebnis desaströsen Umgang zwischen den europäischen Institutionen und Athen angeht. Das haben nun alle verstanden. Da braucht es den Provokateur nicht mehr in der ersten Reihe. Aber man wird weiter von ihm hören.

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