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Mitteldeutsche Zeitung: zu Germanwings

Halle (ots) - Das Bemühen der Lufthansa, die Folgen der Katastrophe auch langfristig abzumildern, ist deutlich zu erkennen. Die Einrichtung eines Treuhandkontos für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und eines Hilfsfonds zur Begleichung von Schäden, die jetzt noch gar nicht absehbar scheinen, sind positive Zeichen. Gleichzeitig wird aber auch die ganze Hilflosigkeit deutlich im Umgang mit der größten Katastrophe in der Geschichte der Lufthansa. Die Rückführung der Opfer, die Einrichtung von Gedenkstätten, kostenlose Reisen der Hinterbliebenen an die Absturzstelle, Familienzusammenführungen und das psychologische Betreuungsangebot wie in einer Art Leistungskatalog für das unbürokratische Handeln des Luftfahrtkonzerns aufzuführen, war überflüssig. Das sind Selbstverständlichkeiten, die eigentlich keiner Erläuterung bedürfen.

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