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Mitteldeutsche Zeitung: zu Hackerangriff auf Bundestag

Halle (ots) - Wenn der Bundestag mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Rücken nicht gegen derartige Angriffe geschützt ist, wer ist es dann? Es ist unüberschaubar, in welchem Ausmaß sensible Daten abgeflossen sind. Und sensible Daten gibt es im Parlament mit seinen vielen Geheimnisträgern und geheim tagenden Gremien eine Menge. Die zweite Frage lautet: Warum wird das alles erst jetzt so richtig ruchbar? Dass das BSI und der Verfassungsschutz nicht auf den Marktplatz gehen und ihre Wehrlosigkeit zur Schau stellen, versteht sich. Andererseits ist der Schaden offenkundig und fast irreparabel. Unterm Strich bedeutet das alles: Die Verantwortlichen sind einer Herausforderung dieser Dimension nicht gewachsen. Das ist das eigentlich Beunruhigende.

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