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Mitteldeutsche Zeitung: zu Behandlungsfehlern

Halle (ots) - Spezialisten klagen darüber, dass komplizierte Operationen nicht nur in zertifizierten Zentren, sondern in jedem beliebigen Krankenhaus durchgeführt werden dürfen. Wenn sie in letzterem aber nur selten auf dem OP-Plan stehen, kann der Operateur nicht die nötige Erfahrung sammeln. Und das ist ein Risiko. Die Festlegung von Mindestzahlen für Operationen würde Abhilfe schaffen. Zu hoffen ist, dass die für 2015 geplante bundesweite Krankenhausreform, die auf Qualität setzt, dazu einen Beitrag leistet. Zu mehr Qualität könnte auch das gesetzlich festgeschriebene Recht auf eine Zweitmeinung beitragen. Das soll künftig für bestimmte Operationen gelten. Es führt zu mehr Transparenz und hilft damit sowohl Patienten als auch Ärzten.

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