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Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur AfD

Halle (ots) - Kritik am Euro, Ablehnung der herrschenden Ausländer- und Asylpolitik, Unbehagen am immer schärferen Wind der Globalisierung - all das wollten Bernd Lucke und seine, heute muss man sagen: ehemaligen Freunde aufsaugen. Dazu eine Prise "Teaparty" auf Deutsch mit viel direkter Demokratie. Diese Mischung hat die "Altparteien" eine Weile aufgeschreckt. Bernd Lucke wollte bürgerlichen Protest mobilisieren. Eine Bewegung voller Ressentiments à la Pegida, die auf der Welle des Protests gegen Asylbewerber surft, ist nicht sein Ding. Lucke wusste, dass er diese Geister beschwor. Er überschätze sich, als er wähnte, sie beherrschen zu können. Nun jagen sie ihn. Er kann dem Spuk kein Ende machen, aber das Haus erhobenen Hauptes verlassen und eingestehen: Die AfD ist tot. Unfriede ihrer Asche!

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