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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ökumene

Halle (ots) - Was so selbstverständlich klingt, ist in Wahrheit ein Sprengstoff-Thema. Von Franziskus' Amtsvorgänger hatte man zur Ökumene eher gegenteilige Botschaften vernommen. Es mag freilich sein, dass Joseph Ratzinger, der als Papst den Namen Benedikt wählte, nicht nur aus seiner konservativen Haltung heraus den Protestanten die alte Abweichler-Rolle zuwies. Als Deutscher hat er vielleicht der Vorsicht halber noch besonders mit dem Erbe seines Landsmannes Luther gefremdelt. Die Sorgen hat der Argentinier Franziskus jedenfalls nicht. Und er ist, bei aller Frömmigkeit, ein Realpolitiker. Christen, hört die Signale! Gerade in Deutschland, wo es beide großen Kirchen nicht eben leicht haben.

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