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Mitteldeutsche Zeitung: zu Sturmgewehr

Halle (ots) - Überrascht sein kann Heckler & Koch höchstens darüber, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Probleme nun bestätigt hat und öffentlich überlegt, auf andere Gewehrmodelle umzusteigen. Auf den Kurswechsel reagiert die Rüstungsfirma mit massiver Kritik an der Ministerin. Das Unternehmen sieht sich als Opfer einer Kampagne. Das Gewehr sei in Ordnung. Der Protest ist ebenfalls nicht überraschend: Es geht schließlich für die baden-württembergische Firma um viel Geld - um die Bestellungen der Bundeswehr, um internationale Folgeaufträge und um mögliche Schadenersatzforderungen. Es mag sein, dass auch das Ministerium Fehler gemacht hat. Aber dass Auseinandersetzungen nun offen geführt werden, ist ein Fortschritt. Und dass es dann nicht nur höflich und diplomatisch zugeht, ist nun wirklich kein Drama.

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