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Mitteldeutsche Zeitung: Irak-Konflik Unionspolitiker Uhl plädiert für Waffenlieferungen an die irakischen Kurden

Halle (ots) - Der Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat sich für deutsche Waffenlieferungen an die Kurden im Nord-Irak ausge-sprochen. "Gegen diesen Terror kann man nur militärisch vorgehen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) angesichts der brutalen Gewalt der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). "Die Amerikaner wollen keine Bodentruppen mehr in den Irak schicken, Franzosen und Engländer auch nicht. Wir Deutsche natürlich auch nicht. Also bleiben nur die kurdischen Kämpfer übrig. Die sind aber schlecht bewaffnet. Wenn sie bereit sind, sich dieser Übermacht entgegen zu werfen, dann sollten sie mit den modernsten Waffen ausgestattet werden, die sie brauchen. Waffenlieferungen sind ein hoch aktuelles Instrument der aktiven Sicherheitspolitik und im Kampf gegen den Terror." Der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann hatte sich zuvor ähnlich geäußert. Die Bundes-regierung lehnt Waffenlieferungen an die Kurden ab.

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