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Mitteldeutsche Zeitung: zu FDP-Parteitag

Halle (ots) - Zu allem Überfluss liegt die rechtskonservative Neugründung Alternative für Deutschland konstant vor den Liberalen. Ob dieser demoskopische Erfolg noch dahinschmilzt, weil die Ukraine-Krise dem Wahlkampf ein todernstes Thema beschert? Darauf können die Liberalen jedenfalls sich nicht verlassen. Deshalb haben sie den Versuch aufgegeben, die Neulinge zu ignorieren. Parteichef Christian Lindner und Europa-Spitzenkandidat Alexander Graf Lambsdorff haben beim Parteitag in Dresden auf Angriff geschaltet. Die AfD hat die Stelle der Grünen als Hauptgegner der FDP eingenommen. Und was schließt die eigenen Reihen besser als eine ordentliche Konfrontation? Die AfD aber in einen Topf mit den ultrarechten Republikanern zu werfen, ist aber nicht ohne Risiko. Die Argumentation könnte in die Falle der AfD-Strategie laufen, sich als verfolgte Unschuld darzustellen.

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