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Mitteldeutsche Zeitung: zu Pisa

Halle (ots) - Nachdem man den ersten Pisa-Schock zum Anlass genommen hatte, in den weit vorn platzierten skandinavischen Ländern zu schauen, was diese in der Bildung besser machen, wäre es konsequenterweise nun eine Überlegung, nach Ostasien zu blicken. Japan oder Korea beispielsweise belegten bei der Sondererhebung Spitzenplätze. Und das, obwohl sie im letzten Pisa-Test beim reinen Schulwissen schlechter als Deutschland abgeschnitten hatten. Schulwissen allein reicht eben nicht, haben die Forscher nun bewiesen. Das ist an sich keine Überraschung. Nun die Schulsysteme und Lehrpläne zu ändern, wie sie es fordern, würde allerdings zu kurz greifen. Alltagstauglichkeit und die Fähigkeit, Probleme zu lösen, erlernt man nicht nur in der Schule, sondern auch durch Erfahrung. Im Alltag.

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