Alle Storys
Folgen
Keine Story von Mitteldeutsche Zeitung mehr verpassen.

Mitteldeutsche Zeitung

Mitteldeutsche Zeitung: zu AOK und Kassenärzte

Halle (ots)

Die Vorwürfe des AOK-Bundesverbands gegen die niedergelassene Ärzteschaft haben es in sich. Leistungen im Wert von vier Milliarden Euro würden die Mediziner durch zu geringen Arbeitsaufwand ihren gesetzlich versicherten Patienten jährlich vorenthalten. Ein Skandal? Die Berechnungen der AOK, die eine zu erbringende Wochenarbeitszeit von 51 Stunden für Kassenpatienten vom "durchschnittlichen kalkulatorischen Arztlohn" abgeleitet hat, stehen auf tönernen Füßen. Tausende Ärzte arbeiten nicht selten nach Überschreiten des festgelegten Behandlungsumfangs ohne oder für nur geringes Entgelt. Doch Fakt ist eben auch, dass die Krankenkassen seit 2007 rund 4,6 Milliarden Euro mehr für Arzthonorare ausgegeben haben als zuvor, ohne dass die Versorgung spürbar besser geworden wäre. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Mitteldeutsche Zeitung
Weitere Storys: Mitteldeutsche Zeitung
  • 02.09.2011 – 19:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Baumängeln in Polizeirevieren

    Halle (ots) - Wer unter Zuständen, wie sie im Magdeburger Polizeirevier herrschen, noch immer täglich ins Büro geht, muss entweder eine hohe Leidensfähigkeit oder eine besondere Liebe zum Beruf besitzen. Oder beides. Genau so unvorstellbar wie die Arbeitsbedingungen nicht nur im Revier Magdeburg ist aber auch die Unfähigkeit der Landesverwaltung, für Hilfe in der katastrophalen Situation zu sorgen. Nein, es fehlte ...

  • 01.09.2011 – 20:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wikileaks

    Halle (ots) - Ein Datenskandal also beim Enthüllungsportal? Auch. Aber mehr noch Ergebnis des unheilvollen Zusammenwirkens vieler großer Egos nicht nur bei Wikileaks, sondern auch bei traditionellen Medien. Über die erst wurde das Passwort für cables.csv bekannt: Ein englischer Journalist verriet die Hälfte, ein deutscher den Rest. Nach dem kindischen Kampf der Wikileaks-Gründer um den Titel "Größter Aufdecker" ...