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Mitteldeutsche Zeitung: zu Wikileaks

Halle (ots) - An den neuen Enthüllungen ist wenig sensationell. Zumal die Aufgabe jedes diplomatischen Dienstes vor allem darin besteht, die Heimatregierung mit zutreffenden und ungeschminkten Einsichten über die jeweiligen Gastländer zu versorgen. Dennoch sind alle Beteiligten bloßgestellt. Und das wird allen Beteuerungen zum Trotz Einfluss haben auf die künftigen Beziehungen. Die USA haben ihr Gesicht verloren, weil sie das erste Gebot diplomatischer Arbeit gebrochen haben: Diskretion. Dieses Vertrauen wieder herzustellen wird schwer sein. Anders als die Berichte von Wikileaks über Kriegsverbrechen oder Folter nützen diese Enthüllungen deshalb niemandem.

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