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Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomprotesten

Halle (ots) - Es sind nicht mehr nur die alten Kämpen, die an AKW-Standorten oder in den Umweltverbänden ausgeharrt haben. Neben den Grauköpfen demonstrieren plötzlich viele ganz junge Leute und "Bürgerliche", die vielleicht sogar zum ersten Mal überhaupt auf eine Demo gegangen sind. Ob es nun "über 50_000" oder gar 100_000 waren, ist nicht entscheidend. Es geht um die Wirkung, das Signal. CDU und FDP versuchen, es zu überhören. Das geht nicht gut. Union und FDP sind längst keine reinen Atomparteien mehr. Sie bringen etwa einem Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hervor, der nur eine Laufzeitverlängerung light wollte. Er steht in der Union nicht mehr allein. Auch Konservative mögen das Gefühl nicht, die Politik lasse sich die Gesetze von Konzernen diktieren.

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