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Mitteldeutsche Zeitung: zu Löw

Halle (ots) - Doch es gibt einen Verlierer: den Deutschen Fußball-Bund. Auch wenn er sich jetzt feiern lässt. Aus seinen Reihen wurden im Februar Handgeldforderungen in Millionen-Höhe publik gemacht und damit versucht, den umstrittenen Teammanager Bierhoff ins Abseits zu drängen. Doch getreu dem alten Musketier-Motto "Einer für alle, alle für Einen" erfocht das Quartett mit der Rückendeckung der Mannschaft und der begeisternden WM einen eindruckvollen Sieg in eigener Sache. Der DFB muss nun tief in die Kasse greifen. Die Nationalelf ist erst recht seit Südafrika ein Premiumprodukt, ihre Perspektive golden - dank Löw. Da ist eine Gehaltserhöhung angemessen. Im Februar wäre sie bestimmt geringer ausgefallen.

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