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Mitteldeutsche Zeitung: zu Opel

Halle (ots) - Als Opel um staatliche Unterstützung bat, stand der Mutter-Konzern GM am Abgrund. Der deutsche Autobauer drohte mit in die Pleite gerissen zu werden. Damals standen nicht nur tausende Arbeitsplätze bei Opel auf dem Spiel, sondern auch in der deutschen Zulieferer-Industrie. Um dies zu verhindern, waren Staatshilfen - die immer problematisch sind - akzeptabel. Heute ist die Lage anders: Nach einer harten Sanierung schreibt GM Gewinne und hat ausreichend Geld für Investitionen. GM steht in der Pflicht. Die Drohung der Amerikaner, deutsche Standorte zu schließen, ist durchaus ernst zu nehmen. Doch soll sich der Staat von einem Subventionsabstauber erpressbar machen? Wenn die Regierung bei Opel Jobs kauft, stehen morgen andere Firmen vor der Tür.

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