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Mitteldeutsche Zeitung: zu Führungsdebatte bei den Linken

    Halle (ots) - Ramelow gilt über die Grenzen Thüringens hinaus als kluger Kopf und gewiefter Taktiker. Er ist einer der raren Linken-Landespolitiker mit Bundesformat. Sein Ruf hat aber bereits gelitten, als er mit seiner Kraftmeierei nach der Thüringen-Wahl die SPD erst recht in die Arme der CDU trieb. Das war tollpatschig. Sein aktueller Ausfall ist noch schlimmer. Bodo Ramelows Äußerungen zeugen nicht nur von einem Mangel an politischem Instinkt oder schlechtem Timing. Solche Vorwürfe kratzen nur an der Oberfläche. Vor allem fehlt es Bodo Ramelow an Empathie. Er denkt offenbar zuerst an sich und die Macht. Mitgefühl ist da nur Pose. Und die Schwäche anderer dazu da, sie auszunutzen.

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