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Mitteldeutsche Zeitung: zu Debatte über Kassenleistungen

    Halle (ots) - Vorschläge des Ärztekammerpräsidenten, den unverbesserlichen Dicken, Rauchern und Trinkern im Lande die gesundheitlichen Folgekosten ihrer Untugenden zu überlassen, dürften bei vielen Menschen zunächst auf Verständnis stoßen. Da joggt man sich mühsam die Pfunde ab, hat dem Tabak schmerzhaft abgeschworen, zahlt immer brav die Krankenkassenbeiträge. Und wofür? Dass sich andere wider besseres Wissen ungesunden Gewohnheiten hingeben, krank werden und dann Vollkasko-Behandlung fordern?  Doch die Sache ist kompliziert. Was ist mit Freizeitsportlern, die etwas für die Gesundheit tun - und sich dabei die Haxen brechen? Die solidarische Krankenversicherung beruht darauf, dass individuelles (Fehl-)Verhalten kein maßgebliches Kriterium für die Leistungserstattung sein kann. Wer anderes will, muss es klar sagen.

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