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Mitteldeutsche Zeitung: zu Tauss und Kinderpornografie

    Halle (ots) - Es fällt schwer zu glauben, dass ein so medienversierter Mensch wie Jörg Tauss, wenn er sich wirklich Kinderpornos für den Privatgebrauch besorgt hat, dabei so viele Datenspuren hinterlässt. Andererseits verwundert aber auch, warum ein so angriffslustiger Politiker jetzt nicht in die Offensive geht. Es wäre schon interessant zu wissen, wie sein berufliches Interesse an den gefunden Materialien aussah. Pikanterweise war Tauss ein vehementer Gegner von Regierungsplänen, den Zugang zu Kinderporno-Seiten im Internet zu blocken. Er hat immer betont, dass Konsumenten sich kaum im frei zugänglichen Internet bedienen, sondern in abgeschlossenen Computer- und Handy-Netzwerken. Auch er soll nun Bilder und Videos auf diesen Wegen erhalten haben. Egal wie die Affäre ausgeht, neue Argumente für die Kontrolle des Internets liefert sie wohl nicht.

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