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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bildungsgipfel

    Halle (ots) - Bildung ist Ländersache - aber eine nationale Aufgabe. Das ist die Botschaft des Dresdner Bildungsgipfels, und man darf sie nicht gering schätzen. Deutschland hat viele Jahre Bildungs-Kleinstaaterei hinter sich. Unter dem Deckmantel des Föderalismus hat da mancher Ministerpräsident eine Einigkeit verhindert, die eben keine Gleichmacherei ist. Der Satz, dass die Köpfe dieses Landes seine größte Ressource sind, ist zwar ausgelutscht, bleibt aber wahr. In der Globalisierung braucht es vereinte Bemühungen, damit Deutschland mithalten kann. Das schließt nicht aus, dass die Bundesländer für sich eigene Akzente in der Bildungspolitik setzen. Merkel kann mit diesem Gipfel tatsächlich eine wegweisende Einigung vorweisen. Ihr praktischer Wert, ob und wie sich die Bildung verbessert, bleibt aber offen.

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