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Mitteldeutsche Zeitung: Studiengebühren und Studierwilligkeit Olbertz: Wahl des Studienortes erfolgt insbesondere nach Qualität des Angebots

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) hält den Zusammenhang zwischen Studierwilligkeit und Studiengebühren für eine vorübergehende Erscheinung. "Ich glaube nicht, dass der Zusammenhang zwischen Studierwilligkeit und Studiengebühren dauerhaft ist", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) mit Blick auf eine im Bundesbildungsministerium unter Verschluss gehaltene Studie. "Ich traue den jungen Leuten zu, dass sie ihre Studienwahl und auch die Wahl des Hochschulortes nach anderen Kriterien treffen werden, und zwar insbesondere nach der Qualität des Angebots." Studiengebühren könnten jedoch "eine zeitweilige Irritation sein", fuhr Olbertz fort. "Es ist ja eine ernstzunehmende Anforderung. Ich war auch mal jung. Ich weiß, wie schwierig es ist, das Geld zusammen zu kriegen. Deshalb sind Studienfinanzierungsmodelle - günstige Kredite mit günstigen Rückzahlungen - so wichtig. Das sind Voraussetzungen, die wir nicht in überzeugendem Umfang geschaffen haben. Da müssen noch Hausaufgaben gemacht werden."

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