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Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Wahlkampf

    Halle (ots) - Schön ist Politik selten. Und auf der Zielgeraden eines Wahlkampfes wird sie manchmal regelrecht hässlich. Das gilt auch für den US-Präsidentschaftswahlkampf, der zwar nicht in eine Schlammschlacht ausgeartet ist, aber immer weiter verflacht. Das ist in diesen Tagen besonders schwer erträglich, weil die globale Finanzkrise jetzt Ernst und Aufrichtigkeit verlangt. Die Präsidentschaftskandidaten dagegen, das zweite TV-Duell hat es gezeigt, halten sich scheuklappenblind an die Sprüche, die ihnen ihre Berater nach Rücksprache mit Meinungsforschern aufgeschrieben haben. Wie sollen sich Wähler ernst genommen fühlen, die in diesen Tagen um ihren Job fürchten und den ritualisierten Streit zweier Politiker anschauen müssen?

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