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Mitteldeutsche Zeitung: zu Georgien-Konflikt

    Halle (ots) - Die Akteure kommunizieren immer weniger miteinander. Stattdessen werden Linien gezogen und Forderungen erhoben, die den Graben vertiefen. Dabei gäbe es für beide Seiten sehr gute Gründe, nach der Phase blutiger Auseinandersetzung und deutlicher Worte der Nachdenklichkeit wieder eine echte Chance zu geben. Russlands mögliche Anerkennung Südossetiens und Abchasiens schafft immerhin einen Präzedenzfall für Tschetschenien. Wenn Abchasen und Südosseten nach dem Einmarsch georgischer Truppen ein Verbleib in Georgien tatsächlich nicht mehr zuzumuten wäre, dann würde dies wohl in gleicher Weise auch für die Mehrzahl der Tschetschenen gelten, die Jahre russischer Willkür erlitten haben.

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