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Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD Hessen

    Halle (ots) - Sicher, in Ostdeutschland gibt es Beispiele dafür, dass die Linke eine politische Kraft geworden ist, mit der im Einzelfall sachorientiert kooperiert werden kann. In den fast 20 Jahren seit der Wende hat die Partei gelernt: Ideologisches Wortgeklingel allein ist kein ausreichender Politikansatz. Dem neuen Westflügel der Linken kann diese Erkenntnis wahrlich nicht bescheinigt werden. Es fehlen Personen und Programm, um halbwegs glaubhaft handeln zu können. Würde Rot-Grün in Hessen unter Tolerierung der Linkspartei regieren, hätte es Andrea Ypsilanti mit zwei Oppositionen zu tun: einer bürgerlichen und einer weiteren in den eigenen Reihen. Und die SPD? Die könnte niemandem mehr erklären, dass eine Zusammenarbeit mit den Linken auf Bundesebene ausgeschlossen bleibt.

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