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Mitteldeutsche Zeitung: zum Kaukasus

Halle (ots) - Die alte Großmacht, die sich schon seit geraumer Zeit wieder auf der Weltbühne zurückgemeldet hat, ist nicht der Aggressor. Aber wer, wie offensichtlich der georgische Präsident, geglaubt haben sollte, dass Russland auch im Ernstfall nur noch politische Mittel und seine Energielieferungen dazu benutzen würde, um Einfluss auszuüben, der wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Die russische Einflusszone wird nicht aus dem Griff Moskaus entlassen. Das gilt für Georgien, die zentralasiatischen Republiken, aber auch für die Ukraine, die Nato und EU beitreten möchte. Der russische Bär zeigt Null-Toleranz gegenüber Provokationen, zumal militärischen. Überraschen dürfte dies niemanden. Die verbliebene Supermacht USA hat dem außer Worten nichts entgegenzusetzen. Diese Erfahrung macht jetzt Georgien. Andere werden daraus lernen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Chefredaktion Tel.: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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