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Mitteldeutsche Zeitung: zu Georgien

    Halle (ots) - Moskau versteht sich als Schutzmacht Südossetiens. Es hat Georgien mit Gegenmaßnahmen gedroht. Erste Meldungen bestätigen, dass darunter ein militärisches Eingreifen zu verstehen ist. Für den Kreml bietet sich eine Gelegenheit, Georgien für seinen Westkurs abzustrafen. Das Land strebt in die Nato, es hat mit Hilfe der USA und Europas seine Armee modernisiert. Und es fordert, dass die unter russischem Kommando agierende Friedenstruppe in Südossetien international befehligt wird. Das alles passt dem Kreml nicht. Offiziell kommen die Russen nun einem bedrängten Volk zu Hilfe. Als Rechtfertigung dient übrigens der Umstand, dass der Westen die Unabhängigkeit des Kosovo akzeptiert. Moskau fordert gleiches Recht auch für Südossetien.

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