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Mitteldeutsche Zeitung: zu Armutsbericht Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Der Armutsbericht der Landesregierung ist ein Armutszeugnis: Die Regierung präsentiert darin Zahlen von 2004 - Zahlen, die hornalt sind. Begründet wird dies mit der notwendigen Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene. Doch wer Daten von 2004 verwendet, blendet völlig aus, dass es seither in Deutschland große Veränderungen beim Bezug von Sozialleistungen gab. Stichwort Hartz IV.

    Ein Armutsbericht ohne aktuelle Daten führt zwangsläufig dazu, dass aus ihm keine konkreten Schlüsse und damit keine Ansätze für eine konkrete Politik gezogen werden können. Wer nicht weiß, wie viele Menschen und vor allem Kinder in welchen Orten besonders von Armut betroffen sind, kann ihnen auch keine konkrete Hilfe anbieten.

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