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Mitteldeutsche Zeitung: Lage in Afghanistan Unions-Verteidigungspolitiker Siebert: Deutschland darf sich Taliban nicht beugen

Halle (ots)

Der verteidigungspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Bernd Siebert, hat den Bundestag gemahnt,
sich dem Druck terroristischer Angriffe durch die Taliban nicht zu 
beugen. "Ein Erfolg der Taliban wäre nicht akzeptabel; er wäre eine 
Katastrophe für Afghanistan", sagte er der in Halle erscheinenden 
"Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Siebert setzt darauf, 
dass die Attentate der letzten Zeit in Deutschland zu größerer 
Geschlossenheit führen werden und damit das Gegenteil dessen 
erreichen, was ihre Urheber offenbar beabsichtigen.
Der Sprecher des Deutschen Bundeswehrverbandes, Wilfried Stolze, 
erklärte dem Blatt, die jüngsten Angriffe seien ein "Anzeichen dafür,
dass am Freitag der Bundestag abstimmt. Die Taliban haben ein gutes 
Informationsnetz." Er fügte jedoch hinzu: "Das kann immer passieren 
und wird nicht der letzte Anschlag sein." In Süd-Afghanistan sei 
unlängst ein 15-Jähriger von den Taliban gehängt worden, nur weil er 
Dollar-Noten in der Hand hatte. In der Hauptstadt Kabul täten die 
Taliban Menschen Gewalt an, damit sie nicht mit den Deutschen 
kooperieren. "Das sind grausame Methoden", so Stolze. "Ein Soldat, 
der nach Afghanistan geht, weiß nicht mehr, ob er mit heilen Knochen 
zurück kommt." Die Ängste in der Truppe nähmen zu.

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