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Lausitzer Rundschau: Linksextremisten und viele Freunde Zur inneren Sicherheit nach den Hamburg-Krawallen

Cottbus (ots) - Bis vor Kurzem war die Empörung immer gewaltig beim Stichwort Linksextremismus. Vergangenes Jahr zu Pfingsten in der Lausitz war das zu beobachten. Aktivisten legten das Kraftwerk Schwarze Pumpe lahm und feierten die Aktion später als grandioses Statement zivilen Ungehorsams zur Rettung des Planeten. Kann man so sehen, wenn man will. Der Ungehorsam hat viele heimliche Freunde. Wir waren alle mal jung, manche sind nach einem Zug aus der Wasserpfeife losgezogen, um die Welt gerechter zu machen. Das ist das Grundproblem bei linksextremistischen Straftaten. Vieles, was da passiert, wird gesellschaftlich akzeptiert. So einfach ist das, so ungeheuerlich. Das wissen die Straftäter und betten sich in die harmlose Mitte. Wie bei den "Ende Gelände"-Protesten in der Lausitz. Weil da auch Lehrerin und Pfarrer mitlaufen, verbietet sich eine kritische Debatte darüber, ob man in ein Firmengelände spazieren kann und dort randaliert, was einige ja taten. Die Grünen, die sich solche Aktionen gern ans Revers heften, verkrampften sich hinterher, als sie zu den Straftaten doch was sagen mussten. Auch jetzt, nachdem vermummte Vollidioten in Hamburg sogar Holzspielzeugläden klein kloppten, sollten viele politische Sympathisanten etwas sagen müssen. Doch man hört wenig. Irgendwie besser, jetzt im Urlaub zu sein.

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