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Lausitzer Rundschau: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit Zur Studie über Tausende Todesfälle durch den Schadstoffausstoß von Kohlekraftwerken

Cottbus (ots) - Kohlekraftwerke blasen nicht nur Wasserdampf, sondern auch Feinstaub, Stickoxide und andere Schadstoffe in die Luft. Auch wenn dieser Ausstoß in den vergangenen Jahren sehr deutlich reduziert wurde, eine Restbelastung bleibt. Vier europäische Umweltverbände haben nun eine Studie vorgelegt, wonach Emissionen der Kohlekraftwerke in Europa jährlich Zehntausende Todes- und Krankheitsfälle verursachten. Zahlen, die durch Hochrechnungen von Emissionswerten und Reaktionssimulationen am Computer erzeugt wurden. Vor drei Jahren legte Greenpeace bereits ein ähnliches Papier für Deutschland vor. Damals wie heute Grundlage für politischen Druck, um einen schnellen Ausstieg aus der Kohlenutzung zu erreichen. Feinstaub, Stickoxide und andere Luftschadstoffe kommen jedoch auch aus dem Straßenverkehr und anderen Bereichen. Daraus Gesundheitsschäden zu berechnen, ist ähnlich komplex wie der komplette Umbau der Energieversorgung eines Industrielandes. Von politischen Wünschen geleitete Hochrechnungen helfen dabei nicht weiter.

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