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Lausitzer Rundschau: Krankenkassen-Chefin Pfeiffer sympathisiert mit Kassenzuschuss für künstliche Befruchtung auch bei unverheirateten Paaren - Finanzierung über Steuern

Cottbus (ots) - Die Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Doris Pfeiffer, steht einem Kassenzuschuss zur künstlichen Befruchtung auch bei unverheirateten Paaren grundsätzlich positiv gegenüber. Über den Zuschuss werde schon länger diskutiert. "Die Zeit ist reif für eine gesellschaftliche Diskussion, ob dabei auch der Kinderwunsch von unverheirateten Partnern Berücksichtigung finden sollte", sagte Pfeiffer der "Lausitzer Rundschau" (Donnerstag-Ausgabe).

Da es sich bei der künstlichen Befruchtung um eine versicherungsfremde Leistung handele, müsste der Zuschuss allerdings aus Steuermitteln finanziert werden, meinte Pfeiffer. "Das gehört dann auch zu einem Gesamtpaket."

Kürzlich hatte sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) für einen Kassenzuschuss zur Kinderwunsch-Behandlung auch für Paare ohne Trauschein ausgesprochen. Die Sozialdemokratin reagierte damit auf ein Gerichtsurteil, dass einen solchen Zuschuss mit Hinweis auf die gesetzliche Beschränkung für Eheleute abgelehnt hatte.

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