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Lausitzer Rundschau: Fehlende Größe Walter Mixa wohnt wieder im Bischofspalais

Cottbus (ots) - Unbelehrbarkeit hat einen neuen Namen - Walter Mixa. Der ehemalige Bischof von Augsburg hat scheinbar immer noch nicht verstanden, dass seine Zeit vorbei ist. Anders ist es nicht erklärbar, dass er nach seiner Therapie in einer Klinik in der Schweiz wieder in seine alte Residenz gezogen ist. Für das durch seinen Rücktritt ohnehin schon geschwächte Bistum Augsburg wie für das Ansehen der katholischen Kirche in Deutschland insgesamt ist das hochgradig verhängnisvoll. Denn die Kirche scheint es nicht zu schaffen, in der Causa Mixa einen klaren Schnitt zu machen. Und ganz offensichtlich fehlt auch Mixa selbst die Größe, zu schweigen. Natürlich, die Amtsbrüder in der Deutschen Bischofskonferenz haben den Augsburger Oberhirten förmlich aus dem Amt gedrängt. Und es ist verständlich, dass sich auch ein schlechter Bischof verletzt und ungerecht behandelt fühlt, wenn ihm grundlos sexueller Missbrauch vorgeworfen wird. Doch der eigentliche Grund für den Rückzug Walter Mixas waren seine Lügen, als es um die "Watschn" für die Heimkinder von Schrobenhausen ging. Das sollte nicht vergessen werden. Auch von Walter Mixa nicht. Jeder Versuch von ihm, in sein altes Amt zurückzukehren, wird die katholische Kirche weiter schwächen. Für den ehemaligen Bischof ist es Zeit, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, anstatt in der Bischofsstadt neue Zwietracht auszusäen.

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