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Lausitzer Rundschau: Fluchtgeschichten Asylbewerber in der Lausitz am "Tag des Flüchtlings"

    Cottbus (ots) - Es   ist schon ein seltsames Zusammentreffen von Gedenktagen: Den morgigen "Tag der Einheit" werden wir alle wohl sehr bewusst erleben, und der überwiegende Teil der Deutschen wird diese Einheit feiern. Schon im Vorfeld haben wir im Fernsehen und in allen großen Magazinen ergreifende Geschichten von Menschen gesehen, die sich damals, vor der Zeitenwende, auf den Weg gemacht hatten, um ihr Land zu verlassen. Fluchtgeschichten. Menschen, die über Ungarn, die Botschaft, quer durch die Elbe, die Ostsee, durch Tunnel, in aberwitzigen Verstecken ihre Heimat verließen in der Hoffnung auf ein besseres Leben. All das sind bewegende, wichtige Geschichten. Doch was ist mit den Geschichten, die uns Menschen erzählen könnten, die am heutigen Freitag geehrt werden? Der 2. Oktober ist der "Tag des Flüchtlings" und er ist Menschen gewidmet, die an den Außengrenzen der EU abgewiesen werden, die in Lagern unter oft menschenunwürdigen Bedingungen leben, und die selbst nach einer erfolgreichen Ankunft in Deutschland jahrelang zermürbende Unsicherheit ertragen müssen, bis sie wissen, wo künftig ihre Heimat ist. Ihre Fluchtgeschichten taugen oft nicht für TV-Serien, sie enden selten im ungetrübten Glück - und dennoch sind all diese Fluchten getrieben von der uralten und immer gleichen Menschheitssehnsucht nach einem guten und freien Leben.

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