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Lausitzer Rundschau: Ein weiterer Mosaikstein Zur neuen Lausitzer Imagekampagne

    Cottbus (ots) - Wieder neues Papier, auf dem steht, dass die Lausitz Potenzial hat. Wieder neue Plakate, auf denen in schönen Bildern zu sehen ist, dass es zwischen Spreewald und Zittauer Gebirge eine Menge zu erleben gibt. Doch unter dem Strich gibt es wenig Neues in Sachen Lausitz-Marketing. Während die Wirtschafts-Leuchttürme wie Vattenfall, BASF und Co. seit Jahren die gleichen sind.-.Gott sei Dank, dass sie noch da sind.-,.versuchen die verschiedenen Akteure.-.oft sind es die gleichen in anderer Zusammensetzung.-.am Image der Region zu feilen. Die Frage, ob diese ganze Plackerei etwas bringt, Menschen in der Region und darüber hinaus immer wieder aufs Butterbrot zu schmieren, dass sie die Vorteile der Lausitz endlich erkennen und nutzen mögen, lässt sich nicht endgültig mit Ja oder Nein beantworten. Bei diesem Thema gibt es keinen schnellen Erfolg. Nach dem Motto: "Steter Tropfen höhlt den Stein" sind die Handelnden immer wieder dazu aufgerufen, dieses Land am Rand der Republik anzupreisen. Dabei geht es nicht darum, Auswärtigen zu erzählen, dass die Lausitz nur Vorteile hätte. Die wichtige Nachricht ist oft: Ja, sie hat Vorteile. Denn dass die Lausitz mehr ist als die regelmäßige Nennung im Wetterbericht, ist den meisten im Rest Deutschlands anscheinend noch nicht bewusst. Die neue Imagekampagne ist kein Durchbruch in der Vermarktung der Region als Wirtschafts-, Kultur-, Bildungs- und Tourismushochburg in Brandenburg und Sachsen. Die hübschen Plakate sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Sie sind nicht mehr als ein Mosaiksteinchen auf dem Weg zu einem hoffentlich glücklichen Ende, das mehr Wirtschaft und Tourismus in die Lausitz bringen soll.

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