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Lausitzer Rundschau: US-Präsident hält Rede zur Lage der Nation Im Schatten Obamas

    Cottbus (ots) - Es war die Rede, die von Barack Obama erwartet wurde. Es war eine Abrechnung mit der Vergangenheit, ein Weckruf, verbunden mit dem Versprechen einer dramatisch veränderten Politik. Obama lieferte Aufbruchstimmung in Krisenzeiten. Amerika soll sich auf seine wahre Stärke besinnen, auf die Fähigkeit, auch die größten Herausforderungen anzunehmen. Es soll handeln für sich und für die Welt. Vielleicht nie zuvor waren wir mit den USA konfrontiert, die umfassender, radikaler einen Führungsanspruch formulierten. Mit dem Willen, die eigene Wirtschaft aus dem Sumpf zu ziehen, geht die Absicht einher, den globalen Aufschwung einzuleiten. Mit den versprochenen Reformen sollen die Blaupausen für alle geliefert werden. In den vergangenen Wochen ist allerdings der Graben tiefer geworden, der Europa und die USA trennt. Es gibt angesichts der Krise keine wirklichen transatlantischen Beziehungen. Es macht nicht nur jeder seins, es macht ein jeder etwas anderes. Die USA wollen es groß, gründlich und grundsätzlich. Sie wollen die Angst besiegen. Die Europäer wollen nicht zu viel Angst aufkommen lassen. Es bleibt offen, ob jenseits des Ozeans der große Wurf gelingt. Es scheint allerdings so oder so klar, dass diesseits des Atlantiks alles im Schatten liegen wird - im Schatten des Erfolgs oder des Scheiterns Barack Obamas.

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