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Lausitzer Rundschau: Der US-Wahlkampf wird härter Wenn der Konkurs droht

    Cottbus (ots) - Jetzt, wo die Umfragewerte für den republikanischen Präsidentschaftsbewerber John McCain zusammen mit den Börsenkursen in den Keller rutschen, gelten die Versprechen von einem fairen Wahlkampf um das Weiße Haus nicht länger. Sarah Palin, die Überraschungsfrau für den Vizepräsidenten auf dem McCain-Ticket, geht auf den demokratischen Konkurrenten Barack Obama los mit dem etwas verklausuliert formulierten Vorwurf, der schwarze Mann sei gar kein so richtiger Amerikaner. Welche Wirkung solche Attacken dann an den Wahlurnen haben, ist derzeit schwer auszumachen. McCain, der die vergangenen Jahre ein loyaler Gefolgsmann von Präsident George W. Bush war, dürfte genau genommen keinerlei Chancen mehr haben angesichts der Hypotheken, mit denen die USA in die nächsten Jahre gehen. Die derzeitigen Umfragewerte zeigen ja auch deutlich, dass die Wähler sehr wohl wissen, wer die Verantwortung trägt für die folgenträchtigen Verirrungen im Irak und an der Wall Street. Also setzt das Lager der noch regierenden Republikaner auf dumpfe Vorurteile und schleichende Angst. Den US-Bürgern wird nahe gelegt, doch besser mit den bisherigen Fehlern weiter zu machen, als sich in solch einer kritischen Lage auf etwas ganz Neues zu verlassen. Wenn diese Rechnung aufgehen sollte, dann weiß nicht nur das große Land genau, woran es ist. Auch für den Rest der Menschheit wird damit überdeutlich, worauf er sich einzustellen hat in Washington.

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