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Lausitzer Rundschau: EKD legt Denkschrift zur Verantwortung von Unternehmern vor Wertlos ohne Werte

    Cottbus (ots) - Es ist ein starkes Plädoyer für die soziale Marktwirtschaft und es kommt zur rechten Zeit. Gegen überhöhte Managergehälter, Massenentlassungen nur aus Profitgründen und unmenschliche Arbeitsbedigungen bei ausländischen Lieferanten deutscher Konzerne hat sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in ihrer neuen Denkschrift zu "Unternehmerischem Handeln in evangelischer Perspektive" ausgesprochen, die gestern in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Doch bemerkenswert ist dabei auch, dass die Kirche den Holzhammer an der Werkbank hängen ließ. Man nähert sich einander an: Während in den 1980er-Jahren manche Kanzelpredigt Geld und Besitz generell verteufelte, und mancher Firmeninhaber und höhere Angestellte deswegen aus der Kirche austrat, setzen die Protestanten nun darauf, Gehör zu finden. "Unser Land braucht überzeugende, glaubwürdige und tatkräftige Unternehmer, wenn das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft wiedergewonnen werden soll", heißt es in der Denkschrift. So positiv hat sich die EKD schon lange nicht mehr zum Unternehmertum geäußert - auch wenn die Kernbotschaft der Denkschrift bleibt, dass auch der engagierteste Unternehmer ohne Werte wertlos ist.

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