RheinEnergie AG

GEW RheinEnergie AG startet: Aufbruch in eine dynamische Zukunft - Neues Unternehmen und Logo vorgestellt

      Köln (ots) - Die GEW RheinEnergie AG steht. Nachdem Vertreter der
Stadt Köln, der GEW Köln AG und des RWE-Konzerns inzwischen in Köln
den Konsortialvertrag zur Gründung des neuen regionalen
Infrastrukturdienstleisters GEW Rhein-Energie AG unterzeichnet haben,
ist das Unternehmen auch als AG gegründet.
    
    "Das neue Unternehmen wird die fünftgrößte Kraft auf dem deutschen
Energiemarkt werden", kündigte Helmut Haumann, Vorstandsvorsitzender
der GEW Köln AG,  an. "Unter kommunaler Führerschaft wird in der
kommenden Zeit ein Unternehmen entstehen, das mit aller Kraft in der
rheinischen Region zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger tätig ist."
    
    Das Unternehmen wird durch Synergie-Effekte und Kosteneinsparungen
auch im europäischen Wettbewerb gut aufgestellt sein. Im gesamten
Gebiet wird es eine kostengünstige und sichere Versorgung, sichere
Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen sowie bei den Geschäftspartnern
in der Region bieten. Durch ein jährliches Investitionsvolumen in
dreistelliger Millionenhöhe leistet es einen wertvollen Beitrag zur
Wirtschaftskraft im rheinischen Raum.
    
    Die GEW Köln AG bringt in das neue Unternehmen ihre Beschäftigten,
Sachanlagen in Köln und Beteiligungen an
Energieversorgungsunternehmen im Umland ein und wird zunächst 80
Prozent an der GEW RheinEnergie AG halten.
    
    Neues Unternehmenslogo und Erscheinungsbild
    
    Erstes äußeres Anzeichen für das neue Unternehmen ist auch ein
neues Erscheinungsbild, das in einem langwierigen Prozess entwickelt
und getestet wurde. "Es soll die Dynamik eines neuen Unternehmens
symbolisieren", so Helmut Haumann. "Durch die Beibehaltung der Kölner
Stadtfarben und eines runden Elementes aus dem alten Logo zeigen wir
aber auch die Tradition auf." Die GEW RheinEnergie AG wird ab Juli
2002 mit dem neuen Erscheinungsbild auftreten.
    
    Bündelung der kommunalen Kräfte
    
    Die GEW RheinEnergie ist ein Unternehmen, das auf Dauer
mehrheitlich in kommunalem Besitz sein wird. In ihm werden die Kräfte
aller beteiligten Unternehmen, Städte und Gemeinden gebündelt. Durch
die regionale Zusammenarbeit entsteht ein in Europa einmaliges
Projekt, das wirtschaftlich stark alle Dienstleistungen rund um
Energie, Wasser und andere Infrastrukturaufgaben anbieten kann. Mit
dem strategischen Partner RWE bietet es Gewähr für eine starke
Position im europäischen Wettbewerb.
    
    Der Partner RWE wird rund 300.000 Kunden, ca. 6 Milliarden
Kilowattstunden Strom und Minderheitsbeteiligungen an Stadtwerken im
Vertragsgebiet der GEW Rhein-Energie einbringen. Im Gegenzug erhält
RWE Plus bei Gründung eine Beteiligung in Höhe von 20 Prozent an der
GEW RheinEnergie.
    
    Die GEW RheinEnergie steht auch den Städten und Gemeinden im
Vertragsgebiet offen, denen die Möglichkeit geboten wird, sich durch
Sacheinlagen an dem Unternehmen zu beteiligen und von dessen
Wertschöpfung zu profitieren.
    
    Mittel- und langfristig wird das Unternehmen Garant für  eine
sichere und preiswerte Versorgung aller Kunden vom
Einpersonenhaushalt bis zur Großindustrie sein. Durch die Bündelung
aller Kräfte lassen sich viele Synergien nutzen, die sich für den
Kunden in stabilen Preisen und breit gefächerten Angeboten
niederschlagen. Die erzielte Wertschöpfung der GEW RheinEnergie ist
ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der wirtschaftlichen Substanz in
der Region. Als Arbeitgeber und Investor gehen von dem Unternehmen
weitere positive Impulse in der Region aus. Das Vertragsgebiet
erstreckt sich im Rheinland von der südlichen Stadtgrenze Düsseldorfs
bis nach Bad Honnef und Wachtberg sowie von Teilen des Erftkreises
bis ins Oberbergische Land.
    
    Für die Kunden im Vertragsgebiet ändert sich vorerst nichts. Alle
bestehenden Vertragsverhältnisse haben weiterhin Bestand. Sobald sich
daran etwas ändern sollte, werden die Kunden per Anschreiben oder
über andere Medien informiert.
    
    Im ersten Schritt übernimmt die GEW RheinEnergie zum 1. Juli alle
Versorgungsaufgaben der bisherigen Unternehmen GEW Köln AG und RGW
Rechtsrheinische Gas- und Wasserversorgung AG in Köln. Dazu kommt die
Stromversorgung in verschiedenen Kommunen rings um Köln sowie in
einigen Fällen auch die Trinkwasser- oder Erdgasversorgung.
    
    "Wir haben noch eine gewaltige Aufgabe vor uns, aus den einzelnen
Teilen ein homogenes Unternehmen zu schmieden", so
GEW-Vorstandsvorsitzender Helmut Haumann. "Aber wir sind mit
vereinten Kräften dabei, diese Aufgabe innerhalb der kommenden zwölf
bis 24 Monate zu bewältigen."
    
    Kennzahlen des neuen Unternehmens GEW RheinEnergie AG (im
    Vergleich zur bisherigen GEW Köln AG):
    
    Einwohner im Gebiet:          rd. 2,6 Mio                (rd. 1 Mio)
    
    Kunden direkt:                    rd. 1 Mio                  (rd. 0,67 Mio)
    
    Kunden direkt u. indirekt: rd. 1,7 Mio                (rd. 1 Mio)
    
    Stromabsatz:                        rd. 12 Mrd KWh          (rd. 6 Mrd KWh)
    
    Beschäftigte:                      rd. 3.500                  (rd. 2.600)
    
      Hinweis für die Redaktionen:
    
    Sie finden ein Pressebildarchiv der GEW Köln AG unter:
www.gewkoelnag.de/presse Wenn Sie links auf "Bildarchiv" klicken,
finden Sie dort eine Regionalübersicht des Tätigkeitsgebietes der GEW
RheinEnergie. Außerdem sind Fotos von der Vertragsunterschrift. Wir
stellen dort auch eine druckfähige Version des neuen Logos der GEW
RheinEnergie AG in mehreren Varianten (Farbe, schwarz-weiß) bereit.
    
ots Originaltext: GEW Köln AG
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Pressekontakt:
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