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Kulturwirtschaftsbericht Köln erschienen - RheinEnergieStiftung Kultur hat gefördert

Köln (ots) - Die Region Köln ist kulturwirtschaftlich die Nummer 1 in Nordrhein-Westfalen; der Kölner Großraum erbringt rund ein Viertel des gesamtwirtschaftlichen Volumens in NRW. Im Bundesvergleich ist die Kulturwirtschaft, was die Anzahl der Unternehmen betrifft, mit 16.500 Unternehmen nur unwesentlich kleiner als der Berliner Raum (16.600 Unternehmen). Sie braucht auch einen Vergleich mit der Region um Paris nicht zu scheuen.

So lauten die Ergebnisse des ersten umfassenden Kölner Kulturwirtschaftsberichtes, den die beiden zuständigen städtischen Dezernenten gemeinsam mit dem Vorstand der RheinEnergieStiftung Kultur heute der Öffentlichkeit vorstellten.

Auf mehr als 100 Seiten zeichnen die Autoren Bernd Fesel und Michael Söndermann ein genaues Bild der Kulturwirtschaft im Großraum Köln. Neben der rein quantitativen und beschreibenden Erfassung enthält der Bericht im zweiten Teil auch konkrete Handlungsempfehlungen zur Stärkung dieses Wirtschaftsbereichs. Der Bericht untersucht die Kernbranchen der sogenannten "Creative Industries", Musikwirtschaft, Buchmarkt und Verlage, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunk, private Theater/Kleinkunst, Architektur und Designwirtschaft. Ergänzend erfolgt eine Betrachtung der Kreativbranchen Werbung sowie Software/Games.

Herausgeber des Berichts ist die RheinEnergieStiftung Kultur. Er wurde erstellt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer zu Köln.

"Als wir die RheinEnergieStiftung Kultur im Sommer 2006 konstituierten, war uns klar, dass wir zu Beginn unserer Arbeit ein Zeichen setzen wollten, das neben unserem Förderprogramm auch kulturpolitische Strahlkraft beweist", sagte der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergieStiftung, Helmut Haumann, bei der Vorstellung des Berichts in Köln. "Und so war es eine glückliche Fügung, dass zum Auftakt unserer Stiftungsarbeit in Gesprächen mit dem Kulturdezernenten der Stadt Köln, Prof. Georg Quander, die Erstellung eines Kulturwirtschaftsberichts für Köln als Anliegen an uns herangetragen wurde."

Der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung Kultur unter Vorsitz des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma unterstützte das Vorhaben von Anfang an. Schramma: "Ich bin froh, dass die Stiftung die Arbeit an diesem Bericht ermöglichen konnte. Die Ergebnisse sind für Köln sehr wichtig und werden uns auf Jahre hinaus Impulse für die weitere Gestaltung der kulturpolitischen, aber insbesondere auch der kulturwirtschaftlichen Arbeit geben. Insofern bin ich sehr dankbar, dass auch die beiden städtischen Dezernate für Wirtschaft und Kultur Hand in Hand an dem Bericht mitgearbeitet haben."

Für das städtische Kulturdezernat fasste Professor Georg Quander als zuständiger Beigeordneter der Stadt Köln die Ergebnisse des Berichtes so zusammen: "Köln ist einer der wesentlichen Standorte für Kultur in Deutschland. In dieser Stadt ist viel Potential, nur wird es häufig nicht kommuniziert, wie der Bericht zu Recht bemängelt. Der Bericht ist wegweisend für die Ausrichtung von Kulturpolitik, denn er verdeutlicht: Man muss um Kreative werben wie um große Unternehmen - es lohnt sich".

Quander verwies auf die immense Bedeutung der Kulturwirtschaft für Köln und die Region: "Rund 46 Prozent aller Künstlerinnen und Künstler des Landes NRW leben im Großraum Köln."

Für die Wirtschaftsförderung in Köln wies Dezernent Dr. Norbert Walter-Borjans darauf hin, dass die "Creative Industries" wichtige Wirtschaftsfaktoren sind, weil hier Bruttoinlandsprodukt und Arbeitsplätze entstehen: "Sie sind aber auch Standortfaktoren, weil sie zu einer Atmosphäre beitragen, die unsere Stadt für andere Branchen und deren umworbene Mitarbeiter attraktiv macht. Der Bericht bietet viele Ansatzpunkte, um in Köln eine attraktive Standortpolitik für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu gestalten. Gleichzeitig ist schon das gute Abschneiden beim Vergleich mit den bedeutenden Kulturzentren Berlin und Paris Grund genug, mit der Branche für den Wirtschaftsraum Köln national und international zu werben."

Wirtschaftsdezernent Dr. Walter-Borjans erklärte weiter, dass die Stadt auf Basis der Ergebnisse des Berichts auch eine stärkere wirtschaftspolitische Komponente in die Kulturarbeit integrieren werde.

Der Kulturwirtschaftsbericht steht ab sofort allen Interessenten im Internet zur Verfügung. Er ist zu finden unter: www.stadt-koeln.de/kulturstadt und www.rheinenergiestiftung.de/kultur Im Bericht enthalten ist auch eine ausführliche Liste mit Ansprechpartnern. Auf Anforderung gibt es auch gedruckte Exemplare.

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