SoVD Sozialverband Deutschland

Mütterkuren für chronisch kranke und behinderte Mütter erleichtern

    Berlin (ots) - Der Sozialverband Deutschland (SoVD - früher
Reichsbund) hat an die zuständigen Bundestagsausschüsse appelliert,
den Zugang von behinderten und chronisch kranken Frauen zu
Mütterkuren gesetzlich abzusichern. Es müsse im vorliegenden
"Gesetzentwurf zur Verbesserung der Vorsorge und Rehabilitation für
Mütter" klargestellt werden, dass diese besonders belasteten Mütter
notwendige Kuren "unbürokratisch bewilligt bekommen", forderte
SoVD-Vizepräsidentin Brigitte Pathe in gleichlautenden Schreiben an
die Vorsitzenden des Gesundheits- und Familienausschusses.
    
    Dasselbe gelte für Mütter mit chronisch kranken und behinderten
Kindern, betonte Frau Pathe, die auch frauenpolitische Sprecherin des
SoVD ist. Das Gesetz müsse zudem dafür sorgen, dass die
Rehabilitationseinrichtungen behindertengerecht ausgebaut werden und
Kuren für die besonderen Bedürfnisse dieser Mütter und Kinder
anbieten. Insgesamt begrüßte Frau Pathe den Gesetzentwurf als eine
notwendige und wichtige Verbesserung der derzeitigen Mütterkuren.
    
    Die Forderung nach ausdrücklicher gesetzlicher Berücksichtigung
chronisch kranker und behinderter Kinder und Mütter begründete Frau
Pathe mit den besonderen Belastungen. Für die selbst behinderten
Mütter bedeute die Bewältigung des Alltag mit Kindern eine große
Kraftanstrengung. Daneben stünden sie häufig noch unter dem Druck
gesellschaftlicher Vorurteile und müssten deshalb beweisen, dass sie
in der Lage seien, Kinder zu versorgen. Ähnliche Belastungen und
Probleme müssten auch Mütter mit chronisch kranken und behinderten
Kindern ertragen. Mütterkuren müssten deshalb die besonderen Belange
dieser Frauen und Kinder ausreichend berücksichtigen.
    
    V.i.S.d.P.: Sabine Häfner
    
    
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