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auf einen Blick zeichnet "Helden des Alltags 2015" in Hamburg aus / Moderator Jörg Pilawa feiert die Preisträger mit Stars wie Yvonne Catterfeld, Wolfgang Stumph, Birgit Schrowange und vielen mehr

auf einen Blick zeichnet "Helden des Alltags 2015" in Hamburg aus /
Moderator Jörg Pilawa feiert die Preisträger mit Stars wie Yvonne Catterfeld, Wolfgang Stumph, Birgit Schrowange und vielen mehr
HAMBURG , 08.10.2015 , HELDENGALA 2015 / HELDEN DES ALLTAGS , KEHRWIEDER THEATER Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/43108 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bauer Media Group, auf einen Blick"

Hamburg (ots) - Zum dritten Mal zeichnete die Programmzeitschrift auf einen Blick "Helden des Alltags" aus. Geehrt wurden Menschen, die durch ihr selbstloses Handeln und aufopferungsvolles Engagement zu Vorbildern wurden. Durch die Gala im Hamburger Kehrwieder-Theater führte erstmalig TV-Moderator Jörg Pilawa. Unter den über 200 Gästen waren zahlreiche Prominente wie Wolfgang Stumph, Birgit Schrowange, Wanda Perdelwitz, Rhea Harder, Hubertus Meyer-Burckhardt und Alexa Maria Surholt. Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte von Yvonne Catterfeld, die u. a. den Hit "Hey" live sang.

Die "Helden des Alltags" wurden durch eine Wahl der auf einen Blick-Leser und der Redaktion unter 20 Kandidaten ermittelt. Chefredakteur Jan von Frenckell: "Wir haben Menschen ausgezeichnet, die in unfassbaren Situationen waren - aber nicht aufgaben, sondern über sich hinauswuchsen. Sie alle zeigen uns etwas ganz Wichtiges: Jeder kann ein Held sein!"

Zu den Preisträgern zählt Kriminaloberkommissar Carlos Benede aus München. Er war für den Opferschutz zuständig, als er im Jahr 2000 auf den damals 11-jährigen Alex traf, der die Ermordung seiner Mutter durch seinen Vater miterlebt hatte. Benede kümmerte sich intensiv um den traumatisierten Jungen, ehe er ihn nach einigen Jahren auf dessen Wunsch hin adoptierte. Zudem gründete der 52-Jährige den Verein "Weitblick Jugendhilfe", der Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen hilft. Carlos Benede wurde mit einem Preisgeld von 5.000 Euro geehrt.

Mit einem Preisgeld von 3.000 Euro wurde Christoph Rickels (Friedeburg/Niedersachsen) ausgezeichnet. Vor sieben Jahren wurde der damals 20-Jährige völlig grundlos vor einer Diskothek niedergeschlagen und lag anschließend vier Monate im Koma. Seitdem ist Christoph Rickels schwerbehindert und halbseitig spastisch gelähmt. Dennoch gründete das Verbrechensopfer die Initiative "First Togetherness" für ein gewaltfreies Miteinander und wirbt damit bundesweit an Schulen für einen verständnisvollen Umgang.

Weitere Preisträgerin ist die 50-jährige Maike Martens aus Oldenburg. Als einer ihrer Arbeitskollegen bei einer Bank an Leukämie erkrankte, organisierte die Personalreferentin eine Typisierungsaktion für Knochenmarkspenden und ließ sich selbst typisieren. Als sie Jahre später als geeignete Spenderin für einen ihr unbekannten Mann ermittelt wurde, zögerte sie keinen Moment, spendete ihr Knochenmark und rettete so das Leben des heute 52-Jährigen Familienvaters. Maike Martens wurde mit 2.000 Euro Preisgeld geehrt.

Darüberhinaus vergab die Redaktion zwei Sonderpreise im Wert von jeweils 1.000 Euro. Einer ging an die Familie der sechsjährigen Emelie Bollmann. Das Mädchen aus Aspisheim (Rheinland-Pfalz) stürzte im vergangenen Jahr bei einem Familienausflug in Hamburg beim Spaziergang in die Elbe und konnte erst nach 30 Minuten von Helfern aus dem Wasser geborgen werden. Sieben Wochen lag Emelie im Wachkoma: der Beginn einer langen Leidenszeit für ihre gesamte Familie. Dass das Kind überlebte, grenzt nach Aussagen der Ärzte an ein Wunder; umso mehr, wie sehr sie sich seitdem auch durch die Hilfe ihrer Eltern von ihren schweren Schäden erholt hat. Im nächsten Jahr soll Emelie eingeschult werden.

Mit dem zweiten Sonderpreis wurde die Familie der 14-jährigen Antonia Marx aus Hennef (bei Bonn) ausgezeichnet. Kurz nach ihrer Geburt wurde bei ihr Mukoviszidose diagnostiziert - eine Erbkrankheit, die unheilbar ist. Rund 8.000 Menschen leben in Deutschland damit, selbst bei der richtigen Therapie werden viele Betroffene nur 40 Jahre alt. Die Eltern tun alles, um ihre Tochter im Kampf gegen die Krankheit zu stärken, machen darüberhinaus anderen Betroffenen Mut und organisieren Benefizveranstaltungen. Eine besondere Rolle spielt Antonias 16-jähriger Bruder Mathias: Wenn sie abends vor Angst und Traurigkeit nicht einschlafen kann, ist er es, der für sie da ist, ihr Trost und Mut zuspricht und sie ins Bett bringt.

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