Renovabis-Solidarität. dt. Katholiken

Zum ersten Mal gemeinsam
Kirchliche Hilfswerke "Hoffnung für Osteuropa" und "Renovabis" schreiben Journalistenpreis aus

Stuttgart/Freising (ots) - Erstmals verleihen die Solidaritätsaktionen Hoffnung für Osteuropa (HfO) und Renovabis gemeinsam den "Journalistenpreis Osteuropa". Die Osteuropa-Hilfswerke der beiden großen christlichen Kirchen zeichnen damit Beiträge aus, die sich mit der sozialen Situation und den Lebensumständen von Menschen in Mittel- und Osteuropa befassen. Bisher wurde der Preis allein von HfO vergeben.

Die Ausschreibung richtet sich an Journalisten, die in einem Land Mittel-, Ost- oder Südosteuropas geboren sind und dort leben. Der Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Außerdem werden zwei Förderpreise in Höhe von je 1.000 Euro vergeben. Eine unabhängige Jury von Medienfachleuten entscheidet über die Vergabe. Die Auszeichnung wird am 8. November in München im Rahmen einer Festveranstaltung überreicht.

"Demokratien leben nicht nur von Wahlen, sondern auch von einer wachen und kritischen Presse und einer engagierten Zivilgesellschaft", so HfO-Direktorin Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel am Dienstag (1. Juli) in Stuttgart. Für beides seien in den Ländern Mittel- und Osteuropas Impulse und Unterstützung wichtig. "Dazu wollen wir mit dem Journalistenpreis beitragen." Füllkrug-Weitzel weist darauf hin, dass die eingereichten Beiträge mutige und für das Gemeinwohl engagierte Menschen zeigten. "Das tut gut angesichts vieler Negativschlagzeilen über Osteuropa."

Als ein "schönes Zeichen des ökumenischen Miteinanders" wertet Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth die gemeinsame Vergabe des Journalistenpreises. "Gern haben wir die Anregung unserer evangelischen Schwester-Organisation zu dieser Kooperation aufgegriffen", so Demuth in Freising. Damit würden die langjährigen guten Beziehungen zwischen Renovabis und HfO weiter vertieft. Außerdem sei es angesichts der inflationären Vermehrung von Medienpreisen in Deutschland nur vernünftig, einmal keinen neuen Wettbewerb zu erfinden, sondern sich an einem bestehenden Preis partnerschaftlich zu beteiligen.

Nähere Informationen zur Ausschreibung bei:

Renovabis ( www.renovabis.de ) Jürgen-August Schreiber,
Pressereferent, Tel. 08161/5309-14
Hoffnung für Osteuropa ( www.Hoffnung-fuer-Osteuropa.de ) Rainer
Lang, Pressereferent, Tel. 0711/2159 147



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