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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Brexit

Stuttgart (ots) - Die Gemeinschaft wird sich schnell und gegen sich selbst hart reformieren, teilweise neu gründen müssen. Da ist es inakzeptabel, dass Großbritanniens Premier mit seinem erst für Oktober angekündigten Rücktritt die Trennung hinauszuschieben versucht, um die EU letztmals am Nasenring durch die Brüsseler Manege zu führen. Denn das gehört, neben Unabwägbarem, zu den Chancen der Londoner Abreise: Ohne britische Extrawürste dürfte es der EU leichter fallen, ihren Bund vertraglich auf neue Füße zu stellen. Die Aufregung nach dem Brexit wird sich an den Börsen und in der Wirtschaft wieder legen. Und die Bürger? Sie könnten endlich spüren, dass es klug ist, Europa nicht abzuschreiben. Der Schock wird abklingen. Dann wäre es wunderbar, wenn die Bilanz hieße: Es war ein heilsamer.

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