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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Tröglitz

Stuttgart (ots) - Entscheidend ist, dass es in der Gesellschaft gelingt, eine positive Einstellung zu Flüchtlingen zu entwickeln - auch wenn ein Ende der Flüchtlingsströme angesichts der vielen Kriege und Krisen nicht absehbar ist. Das funktioniert nicht auf Knopfdruck von oben oder in Form von Appellen, sondern nur gemeinsam mit den Bürgern und Nachbarschaften. Wichtig sind Aufklärung, Transparenz, die Ermutigung zur ehrenamtlichen Mitarbeit und zum Dialog, wie dies in Baden-Württemberg bereits vielfach geschieht. "Tröglitz ist überall", sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff unter dem Eindruck des Brandanschlags in dem strukturschwachen Ort. Für diese These finden sich Argumente, aber auch solche, die dagegen sprechen. "Was man sicher sagen kann, ist, dass Tröglitz ein Anlass sein muss, sich mit dem Thema Flüchtlinge aktiv auseinanderzusetzen - sonst gibt es Tröglitz tatsächlich überall." Ein Satz von Richard Arnold, dem in Flüchtlingsarbeit erfahrenen Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd. Er bringt es auf den Punkt.

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